SPORT & GENUSS

Volle Energie

Der Jahreswechsel ist längst vorbei und damit ist bei vielen auch der gute Vorsatz über Bord gegangen, doch endlich wieder mehr Sport zu betreiben. Wer regelmäßig Bewegung in den Alltag einbaut, kann mit wenig Aufwand viel für seine Ausdauer tun und mit der richtigen Sporternährung, viel für den Fitnesserfolg!


Einfach anfangen ist der wohl beste Tipp. Wer lange überlegt und nach der passen-den Sportart zum idealen Zeitpunkt und mit der besten Ausrüstung sucht, wird rasch die Motivation verlieren. Laufen oder Radfahren geht meist vor der Haustüre und erfordert wenig Vorbereitung. Beide Sportarten sorgen für mehr Ausdauer, da die Schlagfrequenz des Herzens erhöht wird. Wer es lieber kräftigend mag, für den ist das Training mit dem eigenen Körpergewicht zum Muskelaufbau auch ohne Geräte sehr gut geeignet.
Eines gehört aber, vor allem für eher untrainierte Bewegungstalente, immer dazu: das Aufwärmen. Es schützt vor Verletzungen und bringen den Körper und die Muskeln auf die nötige Betriebstemperatur. Ein Warm-up von zehn Minuten reicht aus, damit die Nervenbahnen besser leiten, der Stoffwechsel auf Touren kommt und die nötige Energie wird mobilisiert.

Ausdauer versus Kraft. „Ausdauersport steigert die Lebensqualität und hilft, beruflich und privat leistungsfähiger zu bleiben. Man ist konzentriert, aufmerksamer und ausgeglichener“, weiß Michael Decker, Triathlet und Ironman-Mitstreiter, aus eigener Erfahrung – vorausgesetzt „man betreibt ihn so, dass man das eigene Körpergefühl wahrnimmt und langsam die Anforderungen steigert“. Laufen oder Radfahren sind typische Ausdauersportarten, während bei einem Krafttraining der Muskel zielgerichtet aufgebaut wird. Während beides lange Zeit als „Philosophiefrage“ galt, sind sich heute Experten einig, dass bloß wenige Sportarten nur Ausdauer oder nur Kraft benötigen, sondern meist eine Kombination von beidem erfordern. Dieser simultane Trainingseffekt wir nur dadurch beeinflusst, mit welchem Trainingsziel einer von beiden Teilen mehr gefördert wird – also in welcher Reihenfolge trainiert wird.

Dieser Artikel erschien
Mai 2018. Vielleicht interessiert Sie auch: