OUTDOOR-KÜCHE

Genuss unter freiem Himmel

Jahreszeitbedingt werden Mahlzeiten derzeit häufig ins Freie verlagert. Picknick, Grillen und Jause müssen aber nicht aufwändig und üppig sein. Kleine Tricks erleichtern die Vorbereitung und machen das Essen im Freien leicht und fröhlich.

Ein sonniger Vormittag unter ausladenden Bäumen am Fluss. Die Kinder tollen herum, plantschen und gehen auf Entdeckungsreise, die Erwachsenen sitzen im Gras und auf Decken und essen stundenlang kleine Köstlich­keiten, während sie plaudern. Der eine liest Zeitung, der andere kuschelt mit dem Kleinsten und wer vom guten Essen schläfrig wird, sucht sich ein schattiges ruhiges Plätzchen und macht ein Nickerchen. Ja, so idyllisch kann ein Picknick sein.

Oder auch nicht

Ganze Ameisenarmeen, die zum Angriff blasen, lästige, summende Fliegen, Bienen und Wespen, grasende Kühe, die wenig zarte Landluft verströmen und neugierig näher kommen, raunzende, gelangweilte Kinder und dreimal Knackwurst und harte Eier. Dabei verhindert ein wenig Planung und Absprache ganz sicher den Reinfall! Denn der Platz will gut ausgewählt werden, Kinder brauchen eine spannende Umgebung, ein paar Spielgeräte und Insektenschutz  sollte auch nicht fehlen. Wer nicht mehr als fünf Minuten auf dem Boden sitzen kann, ohne dass alle Knochen schmerzen, der packt einfach den Campingstuhl ein. Und was das Essen anbelangt, gelingt mit Absprache und ein wenig Vorbereitung ein Genussmahl. Alle Speisen kommen in die Mitte der Picknickgesellschaft und sorgen so für kulinarische Entdeckungen. Wie wäre es mit mariniertem gebratenen Gemüse? Oder mit Spargel gefüllten Lachsröllchen? Oder kalter Paradeiser-Gurkensuppe?

Vorsicht Feuer

Während das Picknick auch ganz spontan zum vollen Erfolg werden kann, bedürfen Grill und Lagerfeuer etwas mehr Vorbereitung, denn ein offenes Feuer in freier Wildbahn kann ganz große Schwierigkeiten nach sich ziehen! Grundsätzlich gilt: Handelt es sich nicht um einen öffentlichen, als solchen gekennzeichneten Grillplatz, dann muss auf jeden Fall um Genehmigung angesucht werden und das geschieht zum einen beim Grundstücksbesitzer und zum anderen bei der lokalen Feuerwehr. Passiert dies nicht, kann das zu empfindlichen Strafen und im schlimmsten Fall zu einem Wiesen- oder Waldbrand führen. 

Dieser Artikel erschien
Mai 2017. Vielleicht interessiert Sie auch: