SERIE: NATÜRLICHE ALLESKÖNNER

Produkt mit Geschichte

Bienen leben schon seit rund 40 Millionen Jahren auf der Erde. Bereits aus der Steinzeit ist überliefert, dass ihr Honig nicht nur ein wichtiges Nahrungsmittel war, sondern auch als Heilmittel eingesetzt wurde. Die Bienenprodukte sind untrennbar mit der eigentlichen Arbeit der Bienen verbunden.


Honig wird von den Bienen zuallererst für ihre eigene Nahrungsversorgung erzeugt. Erst in zweiter Linie ist er dazu gedacht, auch den Menschen als Lebensmittel oder für Arzneispezialitäten zur Verfügung  zu stehen. Nicht umsonst wird den Bienen das Attribut „fleißig“ zugeschrieben, denn der Honig ist eine Mischung aus Nektar, Honig-tau und körpereigenen Stoffen der Bienen und erfordert, dass von den Sammel¬bie¬nen eine ausreichende Menge der Zutaten in den Bienenstock gebracht wird.

Das 1x1 der Bienenarbeit. Der Nektar wird von bestimmten Pflanzen herbei¬ge¬schafft und der Honigtau ist eine Absonderung eines süßen Saftes von Insekten und kleinen Tieren, die auf Sträuchern, Bäumen oder Pflanzen leben, und muss ebenfalls erst einmal gesammelt werden. Dann geht es aber erst richtig an die Arbeit. Mit eigenen Säften der Sammelbiene wird das Gemisch zuerst fermentiert, dann an die Stockbienen weitergegeben. Dort wird es mehrmals „umgelagert“ noch einmal fer-mentiert und durch das Rüsselschlagen der Tiere wird Wasser entzogen. Liegt das Gemisch dann in den endgültigen Waben, werden diese von den Bienen verschlos¬sen. Der Honig ist reif für die Ernte und kann vom Imker geerntet werden. Die Farbe und Konsistenz des Honigs hängen von der Pflege und der Reife ab; der Geschmack und Geruch und damit   die Sorte – zum Beispiel Raps-, Akazien-, Linden-, Klee- oder Lavendelhonig – letztendlich von den Pflanzen der jeweiligen Region, in der gesammelt wurde.

Honig in der Küche. Der süße, klebrige Geschmack und der hohe Zuckeranteil machen Honig zu einem idealen Grundstoff für die Getränkeindustrie. Honigwein und Honigschnaps sowie Honigbier basieren auf vergorenem Honig. Als Würz- oder Süßungsmittel wird Honig in Likören wie dem Bärenfang oder Krupnik sowie ver-schiedenen Rumsorten verwendet. Als Brotaufstrich wird Honig pur verwendet.

Dieser Artikel erschien
Juli 2017. Vielleicht interessiert Sie auch: