Heute schon Pause gemacht?

An vielen Arbeitsplätzen wird häufig nebenbei gegessen. Schnell muss es dabei gehen, am besten ohne Messer und Gabel und selten warm. Meist ist die Auswahl weder gut für die Leistungsfähigkeit noch für die Gesundheit.

Nach wie vor rangiert das Leberkäsesemmerl weit oben unter den Top-Pausen-snacks, auch wenn wir eigentlich wissen, was daran ungesund, belastend oder ermüdend ist. Es geht schnell und macht satt, doch wer dem nachfolgenden Mittagstief vorbeugen will, sollte zu gesunden Alternativen greifen.
Nach einer Umfrage des Gallup-Instituts und des Gastroprofis Gourmet hat der betriebliche Mittagstisch in Klein- und Mittelunternehmen einen hohen Stellenwert. Zwei Drittel der befragten Unternehmen sehen einen betrieblichen Mittagstisch als wichtigen Erfolgsfaktor für motivierte Mitarbeiter und Gesundheit am Arbeitsplatz. Qualität, Frische, ein gesundes und warmes Essen sowie regionale Herkunft, Ab-wechslung und der Zeitfaktor sind dabei besonders wichtig. Im Alltag organisieren sich die Mitarbeiter ihr tägliches Mittagessen aber oft selbst: Zwei Drittel essen die Jause von zu Hause oder vom Supermarkt bzw. gehen ins Gasthaus ums Eck.
Ein gemeinsamer Mittagstisch ist eine ideale Basis dafür, denn er fördert gleich auch den Sozialkontakt in Teams und eine entsprechende Esskultur.
Ungestörtes Essen abseits vom Arbeitsplatz muss zwar nicht automatisch gesund sein, trägt aber wesentlich zur Entspannung und guter Verdauung bei. Immer mehr Arbeitgeber drücken die Wertschätzung gegenüber ihren Mitarbeitern dadurch aus, dass sie ihnen jeden Tag ein schmackhaftes Mittagessen in einer Kantine bieten – im Idealfall frisch gekocht und mit dem Ziel, wertvolle, nährstoffreiche und gleichzeitig unbelastete Zutaten zu kombinieren, die satt machen, gesund erhalten und nicht ermüden. Die Kombination aus Geruch, Optik, Geschmack und sich Zeit zu nehmen machen satt und zufrieden, Essen bekommt wieder einen höheren Stellenwert und die wohlkomponierten Zutaten tragen zur Gesundheitsförderung bei.

Dieser Artikel erschien
2016-2015.