Das Vier-Wände-Wohlfühlpaket

Wenn es um unsere Gesundheit geht, dann denken wir vorrangig an Essen, Sport oder Vorsorgeuntersuchungen. Welche Rolle dabei die eigenen vier Wände spielen, ist erst den letzten Jahren in das Zentrum von Architekten, Interieur-Designern und Wohnberatern gerückt.

Baustoffe, Möbel oder Wandfarben – sie alle tragen dazu bei, dass wir uns in den eigenen vier Wänden behaglich und gesund fühlen können. Im Durchschnitt verbringen wir den größten Teil unseres Lebens in Innenräumen, zwei Drittel davon in der eigenen Wohnung. Dass ein Wohnumfeld mit positiven Effekten auf Wohlbefinden und Gesundheit wichtiges Ziel sein sollte, liegt damit wohl auf der Hand. Dass das Wohnumfeld wichtiger als erwartet sein kann, weiß Mag. Catharina Heller, Chefin von Rimon Interior Design: „Für die Erhaltung der Gesundheit verlangt der Körper nach einer Auszeit, die immer mehr Menschen in Erholungsressorts suchen, wo sie ihre Seele in einem harmonisch gestalteten Umfeld baumeln lassen kön-nen.“  Was aber für den Urlaub gilt, trifft mindestens genauso für unser tägliches Privatleben in den eigenen vier Wänden zu. „Wer sein privates oder berufliches Ambiente ästhetisch und lebenswert gestaltet, kann seine Lebensqualität enorm verbessern“, weiß Heller. Nichts einfacher als das, damit zu Hause täglich die Batterien neu aufgeladen werden können.
Heller weiß auch aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, das Interior Design als Entspannungsfaktor zu nutzen, denn die engagierte Expertin mit eigenem Unternehmen ist auch Mutter von vier Kindern. „Es ist enorm wichtig, genug Zeit für die Partnerschaft und sich selbst zu haben. Hierfür habe ich in meinem Zuhause Rück-zugsgebiete geschaffen“, erzählt Heller. „Ein Wannenbad, ein Schreibtisch, von dem aus ich in den Wald sehe, ein Schlafraum, der mich sofort in eine Art Off-Modus versetzt und auch eine Familienküche, wo wir alle gemeinsam backen, lachen und leben können.“ Auch Glück und Zufriedenheit machen ein Stück weit gesünder.

Dieser Artikel erschien
2016-2015.