WINTERURLAUB 20/21

Alles paletti?

Die Wintersaison 2020/2021 wird zweifelsohne für den Tourismus eine der schlechtesten, die Österreich in den letzten Jahren gesehen hat. Hoteliers, Gastronomie und Freizeiteinrichtun-gen bemühen sich redlich zu retten, was zu retten ist – mit Maßnahmen zwischen Schutz und Zumutung für Gäste wie Mitarbeiter.


Selbst wenn ab Anfang kommenden Jahres eine Impfung gegen das COVID-19-Virus verfüg-bar sein sollte und erste Massenimpfungen durchgeführt   werden können, so wird es wohl trotzdem noch ein Weilchen dauern, bis mit „normalen“ Reisetätigkeiten – selbst im Inland – zu rechnen ist. Auch ohne Lockdown gilt es, die mittlerweile schon arg strapazierten Schutz-maßnahmen zu erfüllen: Mindestabstand, Mund-Nasen-Schutz, keine großen Versammlungen mit haushaltsfremden Personen und sorgfältigste Händehygiene. Fiel schon der Sommerurlaub weitgehend ins Wasser, so hoffen doch viele, wenigstens den Winterurlaub einigermaßen gut über die Bühne bringen zu können. Doch was ist „gut“? Wie könnte der Winterurlaub heuer aussehen? Und was bedeutet das für die Mitarbeiter?

Corona-bedingte Bedenken. Marktforscher Marketagent hat 500 Österreicher befragt, wie ihre Urlaubspläne für die nächsten Monate aussehen. „Wie ein Damoklesschwert schwebt das Virus über den Köpfen der heimischen Bevölkerung und erschwert zukunftsgerichtete Vorhaben immens. Wenig verwunderlich ist also, dass sich die Befragten in Hinblick auf ihre Urlaubsplanung und speziell das Tätigen einer Buchung in Zurückhaltung üben“, so Market-agent-Geschäftsführer Thomas Schwabl. Auffällig ist, dass die meisten zwar überlegen, aber noch nicht gebucht haben.
Nur 8,4 % der Gesamtbevölkerung haben tatsächlich gebucht, denn „viele wollen abwarten und   erst kurzfristig buchen, wenn die Situation sicher erscheint. Durchschnittlich ist das zwei Wochen vor der geplanten Abreise der Fall“, erläutert Lisa Patek, Marketingleiterin von Marketagent. Zwei Drittel der Österreicher haben überhaupt entschieden, heuer auf das winterliche Urlaubsvergnügen zu verzichten, sind doch die Bedingungen Corona-bedingt ohnehin eher bescheiden.

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Dieser Artikel erschien
07_20. Vielleicht interessiert Sie auch: