NATÜRLICH SCHÖN

Strahlend gesund

Zahn- und Mundhygiene geht biologisch, umweltfreundlich aber trotzdem effizient. Plastik und Chemie braucht es dafür kaum.


Jedes Kind weiß, dass es für gesunde, schöne Zähne regelmäßige Pflege und Kon-trolle durch den Zahnarzt braucht. Um Zähne und Zahnfleisch gesund und sauber zu halten, müssen sie von Bakterien und anderen Keimen befreit werden, damit keine Karies, Parodontitis und Parodontose entstehen können. Passiert das jedoch nicht, kommt es auf lange Sicht zum Zahnverlust.

Ein empfindliches Gleichgewicht.
Eine gesunde Mundflora besteht aus unzähligen Mikroorganismen, die ganz natürlich den Mundraum besiedeln. Darunter sind viele
Bakterien, die die Mundflora im Gleichgewicht halten und sie nicht zerstören. Zahn- und Zahnfleischerkrankungen haben in einer Flora in Balance keine Chance. Insbesondere zuckerhaltige Nahrungsmittel bieten jedoch ausreichend Futter für Bakterien, die nichts Gutes „im Sinn“ haben. Diese Bakterien vermehren sich, je mehr Zucker konsumiert wird, und stören die Mundflora empfindlich. Mundhygiene bedeutet also nicht, alle Bakterien zu entfernen, sondern nur jene, die Schaden
anrichten können.
Zahnbelag besteht aus Speichel, Nahrungsresten und Bakterien. Wird er nicht ent-fernt, entzieht er den Zähnen Mineralstoffe, verbindet sich mit dem Zahnmaterial und bildet Zahnstein. Außerdem verwandeln Bakterien Zucker in Säure, die den Zahn-schmelz angreift und porös macht. Zahn- und Zahnfleischerkrankungen haben dadurch ein viel leichteres Spiel. Auch in den Zahnzwischenräumen treiben Bakterien ihr böses Spiel. Säuren und kleine Verletzungen lösen Entzündungen aus, die nicht nur schmerzhaft sind, sondern auch das Zahnmaterial und das Zahnfleisch nachhaltig schädigen können. Im übelsten Fall wird sogar Knochensubstanz abgebaut, die Zähne verlieren ihren Halt und fallen aus. Ein ganz wesentlicher Faktor dabei ist also der Zuckerkonsum. Ohne Zucker können schädliche Bakterien nicht existieren. Die regelmäßige „Fütterung“ der Störenfriede mit Zucker hingegen macht eine besonders sorgfältige Pflege notwendig.

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Dieser Artikel erschien
05_20. Vielleicht interessiert Sie auch: