65 KILOGRAMM FLEISCH PRO KOPF UND JAHR

Wenn schon, dann mehr bio!

Die Trendwende geht von konventionellem hin zu Bio-Fleisch. Eine neue Studie spiegelt diese Entwicklung wider – auch wenn sich viele noch zu wenig über die Vorteile von artgemäßen Tierhaltung informiert fühlen.


Eine von Ja! Natürlich in Auftrag gegebene und von market durchgeführte Studie zeigt : Zwei von drei Österreichern essen täglich (4%) oder mehrmals pro Woche (59%) Fleisch. Mit insgesamt 61% der Befragten gab der Großteil außerdem an, nur ungern auf Fleisch verzichten zu wollen. „Die Studie zeigt sehr eindrucksvoll, dass die Österreicher starke Fleischesser sind – und dass sie den Fleischkonsum  in der Entwicklung ihrer Kinder auch für sehr wichtig halten“, erklärt Werner Beutelmeyer, Institutsvorstand und Geschäftsführer von market, die Studienergebnisse. Denn Fleisch spielt für die Erwachsenen nicht nur in ihrer eigenen Ernährung, sondern auch in jener der Kinder eine große Rolle, das gaben 75%  der Befragten an. 13% dieser Personen sind sogar der Meinung, dass Fleisch in der Kinderernährung unerlässlich ist.

Tierwohl und Tierschutz hat hohe Bedeutung. Den Österreichern ist das Tier wichtig – auch beim Fleischkauf. Das Ranking führt eine hochwertige Fütterung der Tiere an (87%), gefolgt von der regionalen Herkunft (86%) und der artgemäßen Tierhaltung (85%). Auch in der Nutztierhaltung setzen Kunden verstärkt auf Tierwohl-Kriterien: am wichtigsten sind den Befragten kurze Transportwege und artgemäße Tierhaltung der Nutztiere (jeweils 95%) und der sparsame vorbeugende Einsatz von Medikamenten und Antibiotika (91%).
„Die Studie zeigt, dass Lebensmittel heute nicht mehr einfach nur schmecken, son-dern moralischen Werten genügen müssen. Tierwohl ist einer dieser Werte und steht als DAS zentrale Anliegen von Ja! Natürlich seit jeher im Fokus unserer Projekt- und Produktentwicklung. Dass Tierwohl-Kriterien wie mehr Platz im Stall, Freilauf, etc. für die Konsumenten auch in der Nutztierhaltung eine große Rolle spielen, freut uns daher sehr“, so Martina Hörmer, Geschäftsführerin von Ja! Natürlich.

Dieser Artikel erschien
September 2017. Vielleicht interessiert Sie auch: