WOHNEN IM PASSIVHAUS

Lebe lieber passiv!

Vom 10. bis 12. November 2017 bieten die Internationalen „Tage des Passivhauses“ wieder Einblicke in die Zukunft des Wohnens – diesmal in 120 Häusern in ganz Österreich.


Zeitgleich mit der Klimakonferenz COP23 in Bonn kann von 10. bis 12. November jeder selbst erleben, wie die Energiewende in den eigenen vier Wänden Realität werden kann. Zu den „Tagen des Passivhauses“ laden 120 Passivhäuser und Pas-sivhaus Plus Gebäude in ganz Österreich zur Besichtigung ein. Experten der Passiv-haus Austria zeigen wie es funktioniert und Bewohner geben ihre Erfahrungen weiter.

Das Pariser Klimaabkommen umsetzen. In Bonn werden bei der Klimakonferenz COP23 im November die weiteren Maßnahmen zur Umsetzung des Pariser Klima-abkommens beraten, um die Klimaerwärmung auf möglichst 1,5 Grad Celsius zu begrenzen und unsere Welt vor katastrophalen Klimaveränderungen zu bewahren. Dazu müssen die weltweiten Treibhausgasemissionen in den nächsten 30 Jahren auf Null reduziert werden – eine enorme Herausforderung. Rund vierzig Prozent des gesamten Energieverbrauchs weltweit benötigen Gebäude, überwiegend für die Beheizung und Kühlung. Die breite Umset­zung des Passivhaus-Standards bei Neu- und Altbau ist daher für ein Gelingen von Energiewende und Klimaschutz ent¬schei-dend. Wie dies kostengünstig, komfortabel und nachhaltig geht, wird mit dem Passivhaus seit 26 Jahren gelebt.
Bei den vierzehnten Tagen des Passivhauses können weltweit wieder mehrere hundert Passivhäuser als Neu- und Altbauten besichtigt werden, um diesen erfolg-reichen Standard für die Zukunft des Wohnens und Arbeitens selbst erleben zu können. „Zu sehen sind privat bewohnte Passivhäuser, Bürogebäude, Gemeinde-zentren, Universitäten oder Kindergärten, Supermärkte als auch Sporthotels und sogar zwei Schwimmbäder“, freut sich Günter Lang, Leiter der Passivhaus Austria über das diesjährige besonders breite Besichtigungsangebot. Und weiter: „Bei den Besichtigungen kann sich jeder ‚live‘ davon überzeugen, dass ein Passivhaus vor allem ein deutliches Plus an Behaglichkeit bringt und ganz nebenbei viel Energie spart.“

Dieser Artikel erschien
November 2017. Vielleicht interessiert Sie auch: