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Hautpflege im Winter: Mehr als nur Eincremen

Während wir noch die Wärme der letzten herbstlichen Sonnenstrahlen genießen, können wir uns kaum vorstellen, dass die Zeit der beißenden Kälte und klirrenden Temperaturen vor der Tür steht. Zeit für besonderen Hautschutz ist angesagt!


Ein intakter Fett- und Wasserhaushalt an der Hautoberfläche ist wichtig, damit die Schutzfunktion der Haut erhalten bleiben kann. Die kalten Temperaturen verändern auch Stoffwechselprozesse in unserem Körper. So wird etwa im Winter weniger Talg produziert als in der warmen Jahreszeit, das führt dazu, dass die schützende Fett-schicht auf der Haut weniger wird. Oft stellt sich ein juckendes Spannungsgefühl ein, das durch die großen Temperatur­unterschiede von außen und innen noch verstärkt wird. Warme, trockene Heizungsluft belastet vor allem Gesicht und Hände, denn durch die Wärme öffnen sich die Poren und verlieren so zusätzlich noch an Feuch-tigkeit. An besonders empfindlichen Stellen wie etwa den Lippen oder den Finger-knöcheln kann es sogar zu Rissen kommen.

Inhaltsstoffe mit dem Schutz-Plus. Der erste Schritt, um dem Winter in Sachen Hautschäden keine Chance zu geben, ist die Wahl der passenden Haut-Kosmetik-produkte. Wenn Wasser und Fett an der Hautoberfläche knapp werden, dann sind Pflegeprodukte, die diesen Mangel ausgleichen, gefragt. Feuchthaltefaktoren und Lipide wie Harnstoff, Glycerin, Milchsäure oder Hyaluronsäure spielen hier ihre Vorteile aus. Zu vermeiden gilt es Seifen oder Gesichts- oder Rasierwasser mit Alkohol, denn sie trocknen die Haut zusätzlich aus. Fetthaltige Cremen vermindern den Feuchtigkeitsverlust, weil sie eine Schutzschicht bilden und damit nicht noch mehr Feuchtigkeit nach außen dringen kann. Nachdem warme, feuchte Haut die Pflegestoffe besonderes gut aufnehmen kann, empfiehlt es sich, nach dem Duschen ein wenig mehr Zeit zum Eincremen einzuplanen.

Dieser Artikel erschien
November 2017. Vielleicht interessiert Sie auch: