KLIMAFREUNDLICH UNTERWEGS

E-mobiler Urlaub

Immer mehr Touristiker entdecken innovative und spannende Projekte, um ihre Besucher elektrisch, und damit nachhaltig und umweltfreundlich, mobil zu machen.

Längst haben wir die fließende Übergangsphase vom Erdölzeitalter in die E-Mobilitätsphase erreicht. In wenigen Jahren werden Dinge selbstverständlich sein, die heute noch wie kleine oder größere Gucklöcher in die Zukunft anmuten: elektrisch betriebene Pkws, Lkws, Busse, Segways, City-Bikes und Mountainbikes, Scooter,   E-Carsharing, E-Taxi, E-Shuttlebusse und vieles mehr. Vor Kurzem haben die heimischen Energieversorgungsunternehmen Österreichs größtes Ladenetz für E-Mobilität gemeinsam mit den Bundesministern Jörg Leichtfried (Verkehr) und Andrä Rupprechter (Umwelt) gestartet. Damit steht seit dem 1. April 2017 allen E-Mobilisten das mit Abstand größte, flächendeckende Ladenetz für E-Mobilität in Österreich offen, informiert der Bundesverband Elektromobilität Österreich (BEÖ). Das Ladenetz umfasst derzeit 1.300 öffentliche Ladepunkte; bis Ende 2017 werden es 2.000 sein.
Dabei spielen auch Hotels und Restaurants eine wichtige Rolle, denn auf ihren öffentlichen Parkplätzen werden Ladesäulen für E-Autos besonders gefragt sein. Der Ausbau der Elektromobilität birgt also gerade für das Gastgewerbe und die Hotellerie große Chancen.
Die Zahl der E-Autos – derzeit sind es rund 10.000 – wird weiter steigen, da die Bundesregierung den Kauf mit 4.000 Euro fördert. Mit bei den Ersten, die E-Mobilität in größerem Stil anbieten, sind also Tourismusbetriebe, denn sie bekommen damit nicht nur einen „State-of-the-Art Anstrich“, sondern bieten ihren Gästen auch die Sicherheit, nachhaltig, klimaschützend und mit kleinstmöglichem CO2-Rucksack unterwegs zu sein. Doch was haben Tourismusbetriebe und -regionen de facto davon, ihre Mobilität frühzeitig umzustellen?
„E-Mobilität kann eine zusätzliche Komponente in der multimodalen Angebotspalette an Mobilität in einem Tourismusort sein bzw. eine gewisse Positionierung einer Tourismusdestination hin zu klimafreundlicher Mobilität unterstreichen“, erklären DI Christine Zehetgruber und DI David Knapp, MA vom klimaaktiv mobil – Mobilitätsmanagement für Tourismus, Freizeit und Jugend. Denn immerhin bringt die E-Mobilität zahlreiche Vorteile mit sich.

Dieser Artikel erschien
Mai 2017. Vielleicht interessiert Sie auch: