Es geht auch ohne!

Einer der wohl am häufigsten formulierten Wünsche auf der Liste der guten Vorsätze für das neue Jahr war vermutlich eine „gesündere Ernährung“. Damit einher geht meist die Reduktion oder der Verzicht auf tierische Produkte. Passende Alternativen in den Regalen machen den Schritt durchaus einfach.

Die Intention von Hermann Neuburger ist es, Fleisch  zu ersetzen. Und das ist ein durchaus mutiger Schritt, denn Neuburger stammt aus einem Fleischhauer-Familienbetrieb in dritter Generation und ist mit seinem gleichnamigen Spezialitätenprodukt aus den heimischen Supermärkten nicht mehr wegzudenken. Gemeinsam mit seinem Sohn Thomas hat er nun einen neuen Weg eingeschlagen und produziert mit Leidenschaft, gutem Gewissen und einem hohen Qualitätsanspruch fleischlose Alternativen. Unter dem Markennamen „Hermann Fleischlos“ sind mittlerweile Bratstreifen, Rostbratwüste, Käsebratwurst, Gyros, Goldstücke, Frischstäbchen und Schnitzel in Super- und Biosupermärkten erhältlich.

Variantenreiche Kräuterseitlinge. Auf Basis von Kräuterseitlingen können die fleischlosen Alternativen paniert, natur, gebraten, gegrillt oder im Backofen zubereitet werden. Die Pilze sind eng mit den Austernpilzen verwandt und sehen mit ihren braunen Hüten und weißen Stielen ähnlich aus wie Steinpilze. Die Zucht von Kräuterseitlingen ist enorm aufwendig. Damit sie gut gedeihen, müssen absolute Hygiene- und ideale Klimabedingungen eingehalten werden, was ständige Kontrolle nötig macht. Diesen Aufwand belohnen die Pilze mit einem hochwertigen Lebensmittel, das kalorienarm und praktisch fettfrei ist, dazu noch über eine gute Portion Vitamin B verfügt und aufgrund seiner Ballaststoffe für ein langes Sättigungsgefühl sorgt.

Das Prädikat „innovativ“ haben sich die Produkte in vielerlei Hinsicht verdient: Sie bestehen nur aus natürlichen Zutaten und sind in Europa die einzige Fleisch-Alternative auf Basis der Pilze. Thomas Neuburger ist für den Hauptstoff Kräuterseitling verantwortlich und garantiert, dass dieser nur unter streng biologischen Bedingungen und im regionalen Umfeld hergestellt wird. Daneben werden noch Reis aus Italien sowie Öl und Eiweiß aus Österreich verarbeitet. Einzig der Pfeffer hat einen weiteren Anreiseweg, da es ihn hierzulande nicht gibt. 

Dieser Artikel erschien
März 2017. Vielleicht interessiert Sie auch: