
Mobilität ist eines der zentralen Themen unserer Gesellschaft. Heiß umkämpft und wild umstritten wird hier jeder Vorstoß der Politik, jede Wortspende der verschiedenen Interessensvertretungen und jede technische Innovation großflächig in der Öffentlichkeit dokumentiert und diskutiert. Die Freiheit des Einzelnen endet in einer Demokratie ja bekanntlich dort, wo sie die Interessen der Mehrheit beeinträchtigt. Dennoch will sich die Mehrheit der Österreicher das Recht, womit auch immer wann auch immer wohin auch immer unterwegs zu sein, – verständlicherweise – nicht nehmen lassen. Eines steht, abseits aller Floskeln, aber wohl für alle fest: Autofahren in der Stadt ist größtenteils einfach nur anstrengend: Staus, Parkplatzmangel und Zeitnot kosten Nerven und das Auto, im Stadtverkehr weitgehend ineffizient und teuer, ist hier sicher nicht die optimale Lösung.
Grund genug, vier spannende und auch witzige Alternativen unter die Lupe zu nehmen. Gerade in letzter Zeit tut sich technisch ja auch eine ganze Menge: „Bitte warten“ heißt es derzeit noch im Bereich Elektroauto. Der massive Druck der letzten Jahre zwingt die Autohersteller zwar viel Geld in die Erforschung alternativer Antriebstechnologien zu stecken, den Dreh- und Angelpunkt der Akkus hat man bislang aber noch nicht wirklich im Griff.