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Sanft zur Umwelt und doch mobil

Umweltverträgliches Reisen liegt im Trend. Immer mehr heimische und auch internationale Anbieter ermöglichen stressfreie Ferien ganz ohne Auto oder Flugzeug.

Naturschauspiele wie die vom isländischen Vulkan Eyjafjalla ausgespuckte Aschewolke sind zweifelsohne unangenehm, verdeutlichen uns aber vor allem zwei Dinge: erstens, wie klein und machtlos der Mensch im Angesicht der Urgewalt von Mutter Natur wirklich ist, und zweitens, wie völlig abhängig unsere Welt mittlerweile vom Flugzeug ist. Wer regelmäßig aus beruflichen Gründen in den Flieger muss, erkennt, dass über den Wolken die Freiheit schon längst nicht mehr grenzenlos ist. Von nervenden Staus, gedankenlosen Mittel­spurschleichern und dem sonstigen alltäglichen Wahnsinn auf unseren Straßen mal ganz abgesehen.
Gut zu Fuss. Was liegt also näher, als sich bei der nächsten Urlaubsplanung mit dem Thema „Sanfte Mobilität“ auseinanderzusetzen? Die extremste Form des ökologischen Reisens verlangt gutes Schuhwerk, einen Rucksack und ordentlich Motivation. Laut dem OeAV (www.alpenverein.at/weitwanderer) gibt es allein in Österreich zehn Weitwanderwege mit einer Gesamtlänge von ca. 8.000 km (!). Der Nordalpenweg Nr. 1 erstreckt sich als Beispiel auf 1.000 km Länge vom Neusiedler- bis zum Bodensee und durchmisst dabei sieben Bundesländer. Im Bereich von Dachstein und Hochkönig sowie auf der Zugspitze und in den Lechtaler Alpen geht es hinauf bis auf 3.000 m. Alpine Ausrüstung und Schwindelfreiheit sind dabei wohl Grundvoraussetzung.

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