BIO-PIONIERE

Mit Neugier und Konsequenz zur Bio-Spitzenklasse

Den richtigen Riecher hatten Josef Farthofer und seine Frau Doris vor 20 Jahren, als sie sich dazu entschlossen, heimische Schnaps-Klassiker sowie Welt-Spirituosen auf österreichischem Boden in  Bio-Qualität herzustellen.

Heute ist Farthofer ein wichtiger Player auf dem internationalen Spirituosenparkett – und nicht nur dort. Denn angefangen hat alles ganz anders … „Seit über 20 Jahren produzieren wir in Bio-Qualität“, erzählt Doris Farthofer. „Wir begannen zu einer Zeit, als es im Supermarkt noch kaum Bio-Gemüse gab und noch nicht viele Winzer bio waren.“ Die kompromisslose Konzentration auf Qualität und die ausschließliche Verwendung von Bio-Früchten und -Getreide gingen für das dynamische Duo von Anfang an Hand in Hand. „Im Spirituosen-Bereich gibt es heute noch ganz wenige Erzeuger, die Bio-Rohstoffe verarbeiten. Wir zählen definitiv zu den Pionieren“, ist Farthofer stolz. Von Klassikern wie Williamsbirne und Obstler zu Raritäten wie Brotschnaps oder Bierlikör sind die Rohstoffe konsequent bio.
Die Erfahrungen, die die Farthofers mit dieser Qualität gemacht haben, waren dabei durchwegs positiv und logische Konsequenz der persönlichen Interessen und Ausbildung. Dass Nachhaltigkeit und Qualität unumgängliche Fixpunkte der täglichen Arbeit sind, bekommen auch die Kunden zu spüren – oder besser gesagt zu schmecken.
„Immer mehr Kunden suchen Schnäpse und Liköre in Bio-Qualität, unser ‚Fanclub‘ wird immer größer. Schön zu sehen, dass unsere Arbeitsweise auch andere Hersteller bzw. Spirituosen-Markeninhaber zu uns führt. Wir sind zugegeben stolz da­rauf“, so die Chefin. Diesen Eindruck bekommt man auch, wenn man das Kellerhaus und die Produktion besichtigt und eine Verkostung bucht. Hier ist – in jedem positiven Sinne – das Glas immer halbvoll.Die Experimentierfreude wird für Besucher zur Qual der Wahl, wenn es um das Verkosten geht, denn die Vielfalt ist tatsächlich beeindruckend. Das liegt daran, dass das Duo keine Scheu vor komplexen Produktionsabläufen zeigt und sie eher als Herausforderung betrachtet. So entstand wohl auch das neueste „Baby“, der Whisky, der umgehend für Aufmerksamkeit sorgte.

Dieser Artikel erschien
Dezember 2018. Vielleicht interessiert Sie auch: