BASISCH ESSEN

Gesund ins neue Jahr!

Der Jahreswechsel ist die Zeit der guten Vorsätze und Wünsche. Bei den meisten Menschen steht die Gesundheit auf Platz 1 dieser Themen – weniger rauchen, gesünder essen und mehr Sport zu betreiben sind damit verknüpft.

Eines haben die meisten dieser Themen gemeinsam: Sie hängen direkt oder indirekt mit unserer Ernährung zusammen. Nicht umsonst heißt es, dass der Sitz der Gesundheit im Darm, in der Körpermitte, liegt. Schon vor über 100 Jahren wurde vom späteren Nobelpreisträger Ilja Metschnikow sehr drastisch formuliert, dass „der Tod im Darm“ liegt. Heute sind der Darm und die rund 600 Bakterienarten, die dort leben, ihre Eigenheiten, Stoffwechselleistungen und Wirkungen auf unser Immunsystem intensiv erforscht. Belegt ist auch, dass zwischen dem körperlichen Wohlbefinden und der Darmflora intensive Wechselbeziehungen bestehen. Passt hier das Gleichgewicht nicht, so führt das zu unterschiedlichen und oft unspezifischen Beschwerden, die von Blähungen über Unwohl­sein bis hin zu Durchfall, Verstopfung oder Erbrechen reichen. Aber auch Kopfschmerzen oder ein unreines Hautbild können sichtbare und spürbare Ursache für eine gestörte Darmflora sein.

Essen ist die beste Medizin. Wenn der Feiertagsbraten zu üppig war oder die Weihnachtsbäckerei zu gut gemundet hat, kann es rasch zu Magen- und Darmproblemen kommen. Wir  fühlen uns müde, antriebslos, haben mitunter Bauchschmerzen oder ein Völlegefühl bis hin zu Übelkeit oder Verdauungsstörungen. „Sauer aufstoßen“ bezeichnet nicht nur den Umstand, dass wir uns ärgern, sondern auch die Tatsache, dass zu viel Magensäure produziert wird. Der Körper benötigt einen Ausgleich zwischen Säuren und Basen, der dafür sorgt, dass die Stoffwechselprozesse optimal verlaufen. Sind zu viele Säuren im Körper, so ist das der Anfang vieler Beschwerden. Erste Anzeichen, dass der Säure-Basen-Haushalt nicht ausgeglichen ist, können z.B. Mundgeruch, hohe Infektanfälligkeit oder Hautunreinheiten sein. Säuren entstehen im Körper oder werden über die Nahrung aufgenommen.

Dieser Artikel erschien
Dezember 2018. Vielleicht interessiert Sie auch: