TAMPON, BINDE ODER TASSE?

Tage wie diese

Während sich die Punkrockband „Die Toten Hosen“ in ihrem gleichnamigen Song an besonderen Tagen „Unendlichkeit“ wünschen, so hoffen Frauen während ihrer Tage meist auf ein rasches Ende.


Nach wie vor zählt die Menstruation zu einem der großen Tabuthemen in der Gesell-schaft. Die Werbung für Damenhygieneprodukte setzt auf frisch, duftend und fröhlich, während die Realität oft anders aussieht: schlechte Laune, Müdigkeit und Rücken-schmerzen prägen die Tage und selbst die betroffenen Frauen wollen sich meist möglichst wenig Gedanken um ihren Zyklus machen. Nach den ersten Tipps von Müttern, Schwestern oder Freundinnen zur Verwen­dung der passenden Tampons und Binden findet irgendwann jede Frau  ihren eigenen Favoriten. Das ist auch gut so, denn jeder Körper ist individuell, ja nicht einmal jede monatliche Blutung ist mit der vorherigen vergleichbar.

Wenig innovativ. Damenhygieneprodukte sind überwiegend Wegwerfprodukte –   bis zu 20.000 Stück werden im Leben einer Frau verbraucht – und zunehmend öfter stellt sich die Frage nach der Umwelt-, aber auch Gesundheitsverträglichkeit der angebotenen Lösungen. Mittlerweile gibt es Alternativen zu den herkömmlichen Produkten, wenn auch nicht in jedem Supermarktregal. Immer noch zu selten kom-men neue Produkte auf den Markt, die wirklich überzeugende und neue Kaufargu-mente bieten. 1930 wurden Tampons entwickelt und haben bis heute keinen nennens-werten Innovationsschub durchgemacht. Vorreiter auf dem Markt ist nach wie vor Johnson & Johnson,  die mit o.b.® die Marke zum Produkt gemacht haben.
Um gesundheitsschädlichen Vorwürfen den Wind aus den Segeln zu nehmen, wird mit den Inhaltsstoffen überaus transparent umgegangen. So wird in der Packungs-beilage, aber auch online darüber aufgeklärt, dass die absorbierenden Fasern aus Viskose bestehen und damit die Reinheitsanforderungen von medizinischer Verbands-watte erfüllen. Eingehüllt ist der Wattekern mit verschiedenen Polymeren, um den Komfort bei der Anwendung sicherzustellen.

Dieser Artikel erschien
April 2018. Vielleicht interessiert Sie auch: