Die Zukunft bewegt die Gemüter

Ob Kleinwagen, Mittelklasse, SUV oder Van – die Marktanteile wachsen Hand in Hand mit der Produktvielfalt an Elektroautos. Ein hartnäckiges Argument schreckt aber immer noch manchen Käufer ab: lange Ladezeiten gepaart mit kurzen Reichweiten.

Egal wohin Sie in Österreich fahren, Sie werden eine Ladestation finden“, nimmt Dr. Michael Viktor Fischer, Geschäftsführer von SMATRICS, einem Komplettanbieter von E-Mobilitätsdienstleistungen gleich den Wind aus den Segeln der Zweifler. Und Fischer muss es wissen, bietet doch SMATRCIS derzeit das einzige flächendecken-de Hochleistungsnetz für beschleunigtes Laden und mehr als 400 Ladepunkte – vom Supermarkt bis zur Raststätte. „Wir haben alle 60 km an Autobahnen und in Ballungszentren eine Ladestation. Etwa die Hälfte davon eignet sich zum High-Speed laden, das heißt, das Auto ist in 20 Minuten voll“, erklärt Fischer.
Doch beim prognostizierten Boom an E-Autos kann es nicht genug davon geben, daher sind Parkplatzbetreiber, Supermarktketten, Restaurants oder Kommunen aufgefordert, schon jetzt in diese Infrastruktur zu investieren – nicht zuletzt um auch einen innovativen Zusatznutzen für ihre Kunden und Gäste zu bieten.
Bei öffentlichen Ladestationen werden von den Grundstückseigentümern und Parkplatzbetreibern meist die baulichen Maßnahmen wie Zuleitung und Fundament vorbereitet, Ladestationen errichten Anbieter wie etwa SMATRICS oder ellaAG. „Unsere Aufgabe reicht vom ersten Installations-Check und die Analyse der Gegebenheiten bis zur Servicierung der Ladestationen und der Kundenverwaltung im Hintergrund“, fasst Fischer zusammen.
Die SMATRICS Business-Lösungen für Kommunen, Firmen oder öffentliche Lade-stationen sind flexibel im Hinblick auf Ladeleistung, -berechtigung und Verrechnungsmodelle. Für den privaten Hausgebrauch stehen praktische Wandhalterungen zur Verfügung. „So kann der Kunde entscheiden, wer die Ladestation benutzen darf, ob das Laden kostenpflichtig ist und welche Ta­rife verfügbar sind“, erklärt Fischer. Für Firmen wird zusätzlich auch ein Reporting über die gesamte Fahrzeugflotte möglich. Ein intelligentes Lademanagement ermöglicht außerdem die Lastverteilung je nach Anforderungen an Tageszeit, Auto und Fahrer.

Dieser Artikel erschien
April 2017. Vielleicht interessiert Sie auch: