SUPPEN: Das neue Power-Food

Schon der Struwwelpeter lehrte mit der Geschichte vom Suppen-Kaspar, dass Suppe essen einfach gesund ist. Aktuell findet sich das Thema wieder und zwar in einem neuen Trend aus den USA namens „Souping“.

Was bisher Detox, Fasten oder Smoothies konnten, wird jetzt plötzlich auch wieder den Suppen zugeschrieben. Angela Blatteis und Vivienne Vellas aus Los Angeles werden als die „Erfinderinnen“ des aktuellen Souping-Trends kolportiert, der zur Reinigung   und Gewichtsreduktion „erfunden“ oder, besser formuliert, „wiederbelebt“ wurde. Die beiden Beauty-Coaches wissen es genau: Ob heiß oder kalt, ob mit Gemüse, Obst oder Fleisch – Suppen machen gesund, schlank und schön. Sie helfen beim Abnehmen, sind eine Wunderwaffe beim Anti-Aging und lindern auch das eine oder andere Wehwehchen. Aber all das wussten auch schon unsere Großmütter, denn bei Schnupfen, Bauchweh oder Schulfrust brachte Omas „kräftigende Hühnerbrühe“ rasch wieder die notwendige Energie, um die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Gesund und schmackhaft

Warum Suppen traditionell einen wichtigen Stellenwert in der alten und neuen Wellness-Küche haben, ist leicht erklärt: Die wärmende Flüssigkeit bringt viele Nährstoffe und wenige Kalorien, ohne den Magen-Darm-Trakt sonderlich zu belasten. Im Gegensatz zu frisch gepressten Obst- und Gemüsesäften sind die Zutaten gekocht und damit leichter verdaulich.  Bei den warmen Suppen muss zudem der Speisebrei nicht extra im Körper erwärmt werden, das erspart dem möglicherweise ohnehin schon belasteten Organismus den Aufwand des Erwärmens.
Für all jene, die mit ausreichender Flüssigkeitszufuhr – also zwei bis drei Liter pro Tag als Getränke – ein Problem haben, helfen Suppen, den Bedarf zumindest zum Teil gut und gleichzeitig schmackhaft zu decken. Suppen aus Gemüse haben wenige Kalorien und schaffen meist – je nach Zutaten – auch einen guten Säure-Basen-Ausgleich.

Dieser Artikel erschien
2016-2015.