STOFFWECHSEL

Was Unterhosen und Schularbeitshefte mit Vanillezucker verbindet

Papier, Karton, Textilien – in der Papierfabrik werden aus Holz Rohstoffe für viele Dinge des täglichen Gebrauchs. Inwieweit Produkte und Verpackungen aus Zellstof-fen den strengen Anforderungen an Nachhaltigkeit genügen und ob Altpapierrecycling dafür einen Betrag leistet, steht auf einem anderen Blatt.


Dieser Tage fällt es einem besonders auf: Die Altpapiercontainer quellen vielerorts über. In Zeiten, in denen vermehrt Waren zur Zustellung bestellt werden, sammelt sich Karton in großen Mengen. Doch ist dieser unmittelbare Berührungspunkt mit Kartonschachteln und -Verpackungen nur die Spitze des Eisbergs. Papier und Karto-nagen umgeben uns tagtäglich und Altpapier war für die meisten Menschen in den 1980er-Jahren der erste Berührungspunkt mit Altstoffwiederverwertung überhaupt. Zeitungen und Zeitschriften, Bücher und Schachteln stellen die offensichtlichsten Verwendungszwecke für Papier dar, doch wird aus dem Rohstoff Holz von der Papierindustrie eine Reihe von Produkten hergestellt, die man auf den ersten Blick gar nicht damit verbinden würde. Doch wie entstehen überhaupt Papier und Kartonagen, ist das ein ökologisch nachhaltiger Prozess und wenn man die Wahl hat, zu welcher Verpackung oder Produkt sollte man als umweltschutzorientierter Verbraucher greifen?

Am Anfang steht der Baum.
Unser Wort Papier leitet sich zwar von der in Ägypten wachsenden Papyrus-Staude ab, einer Graspflanze, doch jegliches Papier, das heute in Verwendung ist, wird aus Holz hergestellt. Julia Löwenstein, Leiterin der Kommunikation bei austropapier, der Vereinigung der österreichischen Papierindustrie, beschreibt die Arten: „Das verwendete Holz ist zur Hälfte Durchforstungsholz, das während der Waldpflege im Wald oder als Schadholz, das zum Beispiel durch Windwurf oder Borkenkäfer anfällt, zur anderen Hälfte kommt das Holz aus der Sägeindustrie. Beim Zuschnitt der Stämme zu Brettern fällt Sägerestholz in Form von Hackschnitzeln an und dieses geht in die Papierindustrie.“

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Dieser Artikel erschien
03_20. Vielleicht interessiert Sie auch: