SERIE: BIO-PRODUZENTEN & PIONIERE

Feurige Bio-Ideen

Aus dem Mühlviertel kommt ein Bio-Pionier, der ein Faible für scharfe Sachen hat. Sein Produkt „Mühlviertler FEUERzeug“ ist die Antwort auf die Lust an Geschmacksexperimenten, scharfen Chilis und ungewöhnlichen kulinarischen Symbiosen.

Begonnen hat alles mit einer Pflanze, eine Menge Chili-Schoten und der Leidenschaft fürs Kochen. Die ersten Versuche, die Ernte in Form von Chilipasten zu konservieren, wurden hobbymäßig am heimischen Herd kreiert und fanden richtig guten Anklang bei Freunden und Verwandten. „Auf die Idee, daraus ein Unternehmen zu machen, kam ich erst durch die ersten Anfragen von Firmen, die unsere Bio-Chilisaucen als Weihnachtsgeschenke bestellen wollten“, erzählt Christian Dlapka, Gründer der Chili-Manufaktur. „Dann starteten wir als Paar mit drei Kindern das Projekt ‚Mühlviertler FEUERzeug‘ – mit vielen Helfern, den Eltern und Freunden, die uns bis heute tatkräftig unterstützen.“

Erfolgserlebnisse durch Probieren. Das Sortiment, das es auf www.feuer-zeug.at zu kaufen gibt, beeindruckt mit seinen kreativen Kombis: Da vermählen sich Hibiskus und Heidelbeere, Zwetschke, Paprika oder Tomate mit Chilis; schwarzer Knoblauch, Bier, Mango, Marille oder Whiskey vereinen sich mit feurigen Schoten, gelbe Chilis stehen pur im Mittelpunkt, genauso wie aromatische Habaneros. Bhut Jolokia, die „Black Edition“ ist die derzeit schärfste Sauce im Angebot, bestehend aus den drittschärfsten Chilis der Welt, die im rauen Mühlviertler Klima ausgesprochen intensive Noten zeigen. Dazu gibt es Chili-Salz-Kombinationen und schöne Geschenksets mit Naturholz-Halterung. Da juckt es die „scharfen Esser“, gleich alles auszuprobieren.
„Das Thema Experimente ist einer der Erfolgsfaktoren, der unsere Chilisaucen so einzigartig macht. Kombinationen von Zutaten, die im ersten Moment nicht unbedingt zusammenpassen, das ist unsere Herausforderung“, schwärmt der Firmenchef. So mutet Hibiskus-Heidelbeere, noch dazu mit roter Rübe, höchst ungewöhnlich an. Da vergehen schon mal gut drei bis sechs Monate, bis ein solches Experiment tatsächlich als neues Produkt gelauncht wird.

Dieser Artikel erschien
03_19. Vielleicht interessiert Sie auch: