STOFFWECHSEL

Leer! Und jetzt?

Lithium-Ionen-Batterien sind aus herkömmlichen Produkten kaum mehr wegzudenken. Sie finden sich in Mobiltelefonen genauso wie in Rasenmähern oder E-Bikes. Nicht nur neue Recyclingansätze sind gefragt, auch neue Gefahren nehmen dadurch zu.


Batterien können mithilfe bestimmter Chemikalien und Inhaltsstoffe Energie speichern, jedoch ist ihre Lebens­dauer begrenzt. Im Haushalt sind die gängigsten Batterien Zink-Kohle-Batterien (ZnC), Alkali-Mangan-Batterien (AlMn), Zink-Luft-Batterien (Zn-Luft), Silberoxid-Zink-Batterien (AgO) oder Lithium-Ionen-Batterien (Li). Verwertungsverfahren gibt es für alle Batteriesysteme, je nach Inhaltstoff kann das aber sehr unterschiedlich sein.

Sammeln und verwerten.
In der Batterienverordnung zum österreichischen Abfallwirt-schaftsgesetz ist bereits seit 1990 die Pflicht zu Sammlung und Verwertung von Altbatterien festgeschrieben. Jedes Jahr werden in Österreich mehr als 4.000 Tonnen Batterien verkauft, Fahrzeug- und Industriebatterien nicht miteinberechnet. Getrennt gesammelt und somit fachgerecht entsorgt werden allerdings nur etwas mehr als 2.000 Tonnen. Das wirft die Frage auf: Was passiert mit der anderen Hälfte, diese werden entweder falsch entsorgt, in Schubladen gehortet oder befindet sich, wie etwa Akkus weiter in Verwendung.
Gesammelt werden herkömmliche Gerätebatterien über Abfallwirtschaftseinrichtungen und den Handel. Das heißt: Überall, wo Batterien gekauft werden können, müssen diese auch zurückgenommen werden. „Sammelboxen stehen im Handel und werden über unsere Logistikpartner abgeholt. In Gemeinden können gebrauchte Batterien auch zu den Abfall-sammelzentren gebracht und dort von den jeweiligen Logistikpartner der Kommunen zu den Verwertern gebracht werden“, sagt Mag. Marion Mitsch, Geschäftsführerin der UFH Holding GmbH, eines Anbieters für die Sammlung und Verwertung von Elektroaltgeräten, Photovoltaik und Batterien, Kühlgeräten und Verpackungen. Die Sammelsysteme für Batterien sind europaweit vergleichbar, in manchen Ländern, in denen das Netz der kommunalen Abfallwirtschaftszentren nicht so ausgebaut ist wie hierzulande, übernimmt der Handel die führende Rolle in der Sammlung.

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