AB INS FREIE

Startschuss für die Gartensaison

Bevor die Arbeit im Garten im Frühling beginnt, gilt es, im wohlig Warmen Vorarbeit zu leisten. Für die Anzucht von starken, gesunden Pflanzen haben wir ein paar Tipps gesammelt, damit die Übersiedelung ins Freie optimal gelingen kann.


Gartenfans wissen schon, warum sie auf ihr eigenes Gemüse setzen: Es schmeckt einfach besser. Was mit Umsicht, Fürsorge und kleinen Tricks auf der Fensterbank vorgezogen wurde, macht sich im Frühjahr im Garten besonders gut und sorgt für reiche Ernte. Und bei Selbstgezogenem wissen wir zudem ganz genau, was darin steckt und was nicht, nämlich keine chemisch-synthetischen Pestizide oder Dünge-mittel. Das Vorziehen eigener Pflanzen spart jede Menge Geld, denn es ist deutlich günstiger  als der Kauf fertiger Jungpflanzen. Außerdem lassen sich so auch kleine Experimente mit neuen Sorten durchführen, die auf ihre Tauglichkeit getestet werden. Informationen für die richtige Aufzucht haben wir uns unter anderem von Blühendes Österreich (www.bluehendesoesterreich.at) und die umweltberatung (www.umweltberatung.at) geholt.

Gut vorbereitet an den Start. Die Heimgartler-Ausrüstung bleibt dabei durchaus überschaubar. Neben hochwertigem Saatgut, natürlich in Bio-Qualität oder aus eigener Vorjahresproduktion, benötigen wir Anzucht- bzw. Aussaaterde, einen Pikierstab oder Bleistift, eine Aussaatschale, Anzuchttöpfe oder eine Saatkiste und eventuell Frischhaltefolie. Das muss jedoch nicht neu eingekauft werden, denn alte Steigen, Kisten oder Obstschalen reichen völlig als Aussaatschale. Anzuchttöpfe können aus Klopapierrollen, Eierkartons oder Zeitungspapier leicht selbst hergestellt werden und für die vereinzelten Pflänzchen reichen einfach saubere Joghurtbecher oder andere kleine Töpfchen, in deren Boden ein Loch gebohrt wird. Zeitungspapier, Klopapier- und Küchenrollen sowie Eierkartons haben zudem den Vorteil, dass sie gemeinsam mit den Pflänzchen ins Beet gesetzt werden können und dort verrotten.
Wichtig dabei allerdings: Nicht mit verschmutzten alten Gefäßen arbeiten, sondern immer mit sauberen, damit alte Keime nicht verschleppt werden können.

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